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Drachenfrey > Ländereien > Krähenstein

Krähenstein

Der erste Brief

Vorgeschichte

Mein Name ist Inigo Montoja, ich bin der nicht anerkannte Bastard von Graf Erratsom von Tosak!
Bevor ich Euch von meinen Reisen durch Krähenstein erzähle und wie ich dazu kam, möchte ich mich Euch erst einmal vorstellen..
Wie gesagt bin ich der nicht anerkannte Bastard vom Graf Erratsom, meine Mutter war die Lieblingskonkubine des Grafen, eine ehemalige Sklavin der Barbarenstämme.
Ich danke jeden Tag den Göttern das ich ihr anmutiges Aussehen geerbt habe und nicht die Figur vom Graf. Leider aber seine übelsten oder besten Charakterzüge, das kann man sehen wie man will.
Ich liebe, Wein, Weib, Gesang und das Glückspiel 
Mir wurde die Ehre zu Teil am Hofe Tosak zu leben, sehr zum Missfallen meiner Halbbrüder Asmalo und Frederick.
Sophie, meiner großen Halbschwester und einzigen Familie, na ja außer Stiefelchen, gilt meine alleinige Treue. Und wenn ich das sage dann meine ich das auch so, denn wäre sie nicht gewesen gäbe es mich wahrscheinlich auch nicht mehr.
Von klein auf verbrachten wir jeden Tag zusammen. Sophie, wunderschön, doch vom Spass nicht viel Ahnung, hatte schon immer zuviel mit Politik und alten Büchern am Hut. Ich war der Einzige der sie zum lachen und Unsinnmachen bringen konnte.
Wie damals mit 8 Lenzen, als ich dem Grafen eine Flasche seines besten Roten Tosakers gestohlen hatte (auch eine meiner Leidenschaften, das Stehlen).
Sophie, Stiefelchen und meine Wenigkeit tranken die ganze Flasche aus... naja, dann dachten sie alle Sophie wäre vergiftet worden...
Naja ich schweife ab.

Ausbildung

Sophie verdanke ich das ich des Lesens und Schreibens mächtig bin und meine Ausbildung an jeder erdenklichen Waffe...
Hier kommt auch Stiefelchen ins Spiel, sie ist die Tochter des ersten Schwertmeisters Razul von Tosak, eher ein Ehrentitel...
Wir wuchsen zusammen auf und nannten uns die Unbesiegbaren Drei.
Ach so, Stiefelchen heißt eigentlich Ophelia, sie kam zu ihrem Namen als ihr Vater verletzt in seinem Zelt lag, bei einem der Scharmützel an der Grenze zu Batramer. (Ophelia war bei jeder Schlacht dabei von klein auf, sie war der Glücksbringer der Tosaker Armee.)
Die Zeichen für eine Niederlage des Scharmützels waren groß, der Schwertmeister verwundet im Zelt und die Moral der Soldaten am Nullpunkt angelangt. Da entschloss sich Stiefelchen den Wachen vorm Zelt zu sagen das ihr Vater eine Ansprache halten wolle und sie die Truppe zusammen rufen sollen.
Gesagt, getan. Die Truppe marschierte auf und wartete, der Schwertmeister lag noch immer benommen im Zelt.
Ophelia nahm des Schwertmeisters Hut, setzte ihn auf und schlüpfte in die übergroßen Stiefel ihres Vaters, nahm seine Axt und zerrte sie hinter sich her, und das mit 6 Jahren...
Niemand hielt sie auf, bis sie vor der Truppe stand und einer der Soldaten rief:" Seht, da ist unser Stiefelchen!" und ein lautes Gelächter brach über die Hügel herein das bis zu den Batramerern zu hören war. Die wurden verunsichert und die Moral der Tosaker gestärkt, Stiefelchen kuckte grimmig und schrie so laut sie konnte:
"Für Tosak!!!"
Was danach geschah ist Geschichte.
Die Truppe errang einen Sieg und schlug die Gegner in die Flucht mit einem lauten Gelächter und dem Schlachtruf  von Stiefelchen..
Ich schweife schon wieder ab..

Ein Auftrag

Heute morgen rief mich Sophie zu sich.
Die Streitereien ihrer Brüder und das nicht Anerkennen ihrer Thronfolge machten ihr zu schaffen, Stiefelchen, verzeiht, Ophelia (sie hört diesen Namen heute als junge Frau nicht mehr so gerne...) war auch da, wir hatten uns die letzten Monate nicht gesehen..
Sophie, die mich noch nie um etwas gebeten hatte und doch alles für mich getan hatte, bat mich, für sie nach Krähenstein zu reisen und das Land zu erkunden da sie nicht wusste mit wem sie es dort zu tun hatte und die Krähensteiner schon Drachenfrey erobert hatten und dadurch nun ja auch zu unseren Grenzen vorgerückt waren.
Meine Fertigkeiten in Sachen Spionage (naja mein Motto ist: in den Betten der adeligen Damen und Zofen erfährt man das meiste, genauso wie in den übelsten Spelunken) waren nun endlich mal gefragt und meine Neugier war geweckt, so nahm ich ihre Bitte dankbar an, froh, endlich auch mal etwas für Sophie tun zu können.
Sophie, weitsichtig wie immer (und im Wissen das ich immer wieder in Schwierigkeiten gerate) gab mir Stiefelchen, ups, Ophelia (ich muß mir das unbedingt merken bevor es Mecker gibt, grinzzz) mit als,  sagen wir mal, Leibwache...
Und so sattelten wir unsere Pferde und machten uns auf direktem Weg über Mühlthal, Kornfelden auf zur Grenze nach Ralaton.
Unser erstes Ziel war Rabenstein..

Auf nach Rabenstein

Auf unserem Weg durch Drachenfrey steuerte ich bewusst die Grenzposten und Lager der Krähensteiner an, um schon vorab einiges in Erfahrung zu bringen. So erfuhr ich zum Beispiel das die Krähensteiner in verschiedene Häuser unterteilt waren wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können.
Die meisten Soldaten die ich kennenlernte waren aber Rabensteiner und vereinzelt auch Sturmkrähen (vor denen sollte man sich in acht nehmen, das sind echt üble Burschen mit einem Hang zum Sadistischen.. Die Rabensteiner Soldaten sind alle sehr bestimmend aber irgendwie auch gute Kerle, einfach und direkt in ihrer Art, uns nicht unähnlich, und allesamt ihrem Heerführer Randolph von Rabenstein treu ergeben!
Selbst abends beim Feiern und Trinken wird bei fast jedem Heben des Bechers auf Randolph getrunken!
Was für ein besonderer Mann das wohl sein mag!
Der Sold der Krähensteiner die in Drachenfrey stationiert sind ist um einiges höher als daheim, was viele veranlasst sich freiwillig zu melden und einen Teil ihres Soldes nach Hause zu ihren Familien zu schicken. Es gibt sogar einen geringen Sold für Veteranen und Kriegsverletzte! Das klingt alles sehr Menschlich für mich!
Das System könnte Sophie gefallen und wir könnten so etwas auch einführen! Ich muss gestehen meine Sympathie für Krähenstein wächst!
Ich ging dazu über mir einen Namen als Bote zu machen indem ich die Feldpost einsammelte mit dem Versprechen, sie in Rabenstein an den Verteiler weiterzugeben. Natürlich nahm ich auch Umwege in Kauf um noch mehr Briefe einsammeln zu können (nicht ohne sie vorher zu lesen versteht sich). Deshalb kostete meine Beförderung der Feldpost auch ein Kupfer pro Brief. 
Und so war auch ein guter Grund (und Deckmantel) für meine Reise nach Rabenstein gefunden!
Unterwegs erfuhr ich auch vom großen Bündnisfest in Rabenstein, der großen uneinnehmbaren Festung.
Da seien alle Häuser zugegen um wie jedes Jahr ihren Treueschwur zu erneuern!
Da musste ich hin, egal wie!
Alle auf einem Haufen, wenn ich da nicht genug Informationen sammeln konnte wo dann?
Allerdings lachte jeder dem ich erzählte das ich dort hin wollte, da es nur den Oberhäuptern gestattet war daran teilzunehmen!
Dazu mache ich mir aber später Gedanken wenn ich erstmal dort bin. Mir ist bis jetzt schon immer etwas eingefallen und Stiefelchen, ähm Ophelia ist ja auch noch da...
Das Fest beginnt in gut 3 Wochen, wenn wir ohne Umschweife nun auf direktem Weg dort hin reisten könnten wir es in 2 Wochen schaffen und ich hätte noch eine Woche zum planen wie ich dort hineinkomme.
Der nun folgende Ritt war hart, ich schlief sogar nachts im Wald! Nur auf einer Decke! Ich kann es kaum glauben... Stiefelchen, Ophelia, war das ja gewohnt und amüsierte sich jeden Tag aufs neue wie unbeholfen ich Höfling doch war. Ganz ehrlich, ohne sie wäre ich verhungert, erfroren, verdurstet und hätte nie den Weg gefunden..
Da wir gut in der Zeit waren und durch Ralaton kamen überredete ich Ophelia im besten Gasthaus zu nächtigen, naja ich flehte sie förmlich an und sie stimmte zu, wenn ich bezahlen würde, das tat ich nur zu gern.
Die Pferde würden es uns auch danken, so wie meine geschundene Reisekleidung, die ich reinigen und herrichten lies, ein Bad und eine gute Mahlzeit und die Nacht in einem guten Bett ließen mich wieder zu meiner alten Form auflaufen..
Wir überquerten die Grenze ganz ohne Probleme, dank der Feldbriefe die ich gesammelt hatte und noch einigen mehr von den Grenzsoldaten.

Woche eins - Über die Grenze

Ich erwartete ein neues Land zu sehen, verschiedenste neue Bauwerke, Pflanzen von unvorstellbarer Schönheit, Seen und Bäche so klar wie Eis und und und. Ich ertappte mich dabei das ich etwas kindliche Vorstellungen an den Tag legte und schmunzelte dabei..
Was ich sah war jedoch ernüchternd... Die Wiesen und Felder, sowie die Höfe an denen wir vorbeikamen sahen nicht anders aus wie die bei uns! Die Bauern waren höflich und misstrauisch gegenüber Fremden genau wie bei uns!
Na ja mein gewinnbringendes Wesen, meine Schmeicheleien, mein Aussehen und auch die Feldbriefe verfehlten jedoch nicht ihre Wirkung.
Die Hauptreisestraße (was für ein Wort...) war sicher denn alle paar Meilen war eine kleine Wachstation mit Soldaten die für Sicherheit vor Räubern bot. (Das notierte ich mir auch für daheim.)
Was ich bis jetzt von den Krähensteinern Frauen sah, beeindruckte mich nicht sonderlich, die selben Landschönheiten wie bei uns, der Wein der hier getrunken wurde war etwas herber aber gut und sorgte nicht für Kopfschmerzen. Außerdem bevorzugte die Landbevölkerung einen Wein den sie aus Äpfel gewannen (sie nennen das Keltern.) Ich hab mir das von einem Bauern genau erklären lassen und aufgeschrieben, damit könnte ich ein Geschäft zuhause machen, billig, erfrischend und stark in seiner Wirkung!
Unterwegs sah und hörte ich so einiges, aber was mich am meisten interessierte waren diese Drachenbüchsen die ohne Magie eine kleine Kugel auf einen Gegner schossen und große Wunden hinterließen!!! So eine wollte ich unbedingt.
Viel Spott musste ich mir über mein Rapier anhören und das das keine Waffe sei. Na ja, den einen oder anderen konnte ich vom Gegenteil überzeugen..
Hab ich schon erwähnt das ich die Tosaker Äxte hasse? Eine brachiale und unästhetische Waffe.. Na ja egal.

Woche zwei - Die Entstehung Krähensteins

Die Leute hier sind zunehmend freundlicher, (ehrlich gesagt ist bei ihnen Gastfreundschaft höher angesagt wie bei uns) je näher wir Rabenstein kommen. Alle reden von Randolph wie von einem Heiligen und von der Festung Rabenstein mit ihren drei Wällen und der Prunkvollen Feste in der Mitte.
Meine Spannung wächst..
Es gibt hier Kräuter die die Manneskraft stärken, nicht das ich sie brauchen würde aber auch damit könnten sich Geschäfte machen lassen. (Geistige Notiz: viel davon einkaufen.)
Die Reisestraße ist wie gesagt sicher, man trifft hier viele Händler aus allen Gegenden.
Wir haben beschlossen uns einer Gruppe von Gauklern und Barden anzuschließen die zum Fest geladen sind und einen vorzüglichen Schnaps bei sich haben, der von den Wildkrähen gebrannt wird. Noch ein paar Meilen und wir sind aus dem Wald raus und kommen nach den Aussagen des Barden Ullister auf das "Freifeld" vor der Feste. (Was, zum Geier, ist ein Freifeld? Wir werden sehen.)
Morgen sollte es soweit sein. Heute Nacht aber wird noch einmal richtig gefeiert!
Und so lauschte ich Ullisters Heldenepos von Krähenstein und schrieb eifrig mit!
(Stiefelchen, ähm Ophelia hatte ihren Spass mit den Feuerschluckern, drei an der Zahl... Sie überrascht mich täglich aufs Neue)
Und so begann Ullister zu erzählen:
"Die Legende um die Entstehung von Krähenstein:
Zu Anbeginn der Zeit, als der Kontinent noch fast unbewohnt war, trug sich Folgendes zu, die Götter mögen es bezeugen! Das Land war nur spärlich besiedelt von Bauern. Eines Nachts, mit einem Donnergrollen erhob sich ein riesiger schwarzer Turm und um ihn herum begann alles zu verdorren und verderben. Die Bauern aus vielen Dörfern versammelten sich und zogen los das Übel zu bekämpfen. Dort angekommen stand ein alter Mann vor ihnen in einer dunklen Robe, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Er nannte sich Factio, Priester des Nock, der neue Herr dieses Landes..
Im selben Atemzug, sprach er noch:
"An jedem ersten Vollmond bringt ihr mir eine Jungmaid oder ein Erstgeborenes oder ihr werdet alle sterben.."
Dann sprach er in einer unverständlichen Sprache, hob die Arme und Feuer viel auf die Bauern. Einige Starben sofort, andere wurden schrecklich entstellt. Ängstlich zogen sich die Bauern zurück, sie berieten und beschlossen, sich ihrem Schicksal zu beugen. Andere beschlossen all ihr Hab und Gut zurück zu lassen und zogen weit weg.
So ging einige Zeit ins Land und die Menschen wurden immer weniger. Doch dann, so erzählte man sich, kamen vier Fremde und ein Knabe in ein Dorf und fragten nach dem Weg zum Turm!
Die Vier werden wie folgt beschrieben, die Götter mögen es bezeugen!
Es waren eine Kriegermaid und ein Krieger, beide mit seltsamen Zeichen auf den Armen, dann eine Frau in weissen Gewändern von unsagbarer Schönheit, die bei jeder Berührung ihrer Füße den verdorrten Boden wieder fruchtbar erblühen lies. Ihr Begleiter, ein älterer Mann in blauer Robe, der, einen leuchtenden Stab vor sich hertragend, sprach:
"Fürchtet euch nicht, wir sind gekommen um dem Übel Einhalt zu gebieten und das Land zu reinigen! Dieser Knabe wird das Land hier retten!" 
Die Götter mögen es bezeugen!
Die fünf ritten zum dunklen Turm.
Was nun geschah ist niemandem genau bekannt, doch man erzählt sich dies, die Götter mögen es bezeugen!
Der Himmel verfinsterte sich am helligsten Tag und Blitze fuhren vom Himmel auf die Gruppe hernieder..
Der alte Mann hob die Hände und es wurde wieder hell..
Die Götter mögen es bezeugen!
Die Fünf ritten in den Turm hinein. Der Krieger und die Maid ebneten den Weg die Treppe hinauf.. Untote, Skelette und anderes Gezücht fielen unter den Waffen der beiden. Oben angekommen, stellte sich ihnen ein riesiger Dämon in den Weg, gerufen von Factio. Die beiden bekämpften ihn mit allem geschick, das sie hatten und lenkten seine Aufmerksamkeit auf sich..
Die Götter mögen es bezeugen!
Die weise Frau und der alte Mann stellten sich Factio entgegen. Viele mächtige Zauber wurden hin- und hergeschleudert. Feuer, Blitze, Winde alles. Factio fiel zu Boden und schien besiegt. Die beiden gingen auf ihn zu als er sich aufbäumte und ihnen seinen letzten verderbten Zauber entgegen warf.
Die Götter mögen es bezeugen!
Die beiden erstarrten sofort, hilflos sich zu wehren und sie wurden zu Stein. Die Münder schmerzverzerrt aufgerissen, die Augen voller Verzweiflung geschlossen.
Die Götter mögen es bezeugen!
Der Dämon löste sich in Feuer und Schwefel auf. Der Krieger und die Maid stürmten nach vorne, doch Factio war schon bei dem Jungen, mit schwindender Kraft zog er seinen vergifteten Dolch. Der Krieger und die Maid wussten, sie schafften es nicht rechtzeitig um den Knaben zu retten.
Die Götter mögen es bezeugen!
Der Knabe schloß die Augen. Im ebendiesem Moment durchstieß ein lautes Krächzen die Stille. Eine einzelne Krähe flog auf Factio zu. Ihr Krächzen, das immer lauter wurde, lies ihn nach oben sehen. Die Krähe lies in ebendiesem Moment einen kleinen Stein fallen.
Die Götter mögen es bezeugen!
Der Stein traf Factio genau ins Auge. Er taumelte zurück und der Krieger und die Maid waren über ihm. Sie hackten mit ihren letzten Kräften auf ihn ein. Teilten ihn in Stücke. 
Die Götter mögen es bezeugen!
Den Rest kennt ihr ja alle. Der Knabe, dessen Name Phillip war, nahm den Namen Krähenstein an und unser Land hieß von nun an Krähenstein. Nun folgten die ruhmreichen Tage von Philip Krähenstein, der die erste Festung hier errichtete. Er baute sie um die versteinerten Köper seiner Eltern herum, die auch noch heute mitten in der Festung zu bewundern sind.." Ganz aufgeregt, fast wie ein kleines Kind fragte ich Ullister: "Und? Wie ging es weiter? Was wurde aus dem Krieger und der Kriegermaid? Was wurde aus Philip?" Ullister klopfte mir auf die Schultern und sagte: "Es ist spät mein Freund und dies ist eine andere Geschichte." 
Ganz so einfach lies ich mich dann doch nicht abwimmeln. Ich goss ihm noch ein Glas ein da ich wusste das es unhöflich war einen Becher abzulehnen. "Ok, du hast gewonnen," sagte er zu mir. "du darfst mir noch genau zwei Fragen stellen bevor ich meinen Wein ausgetrunken habe und in mein Zelt zurück gehe."
Ich überlegte kurz und fragte:
"Wie hießen die Beiden, also der Krieger und die Maid und was wurde aus ihnen?
Es folgte ein kurzes Stöhnen, dann ein Lächeln..
"Die Namen der Beiden sind nicht überliefert und niemand weis woher sie kamen oder wohin sie gingen. Es wird aber berichtet, wann immer unser Kontinent in Not ist, werden sie erscheinen und helfen. Zuletzt wurden sie vor einhundert Jahren fast auf den Tag genau bei den wilden Elfen gesehen, dann verliert sich ihre Spur. Die einen sagen, die Elfen halten sie gefangen in einem magischen Käfig, die anderen behaupten anderes.. Gute Nacht, mein Freund.."
Der nächste Morgen, das Ziel vor Augen.
Ich wurde unsanft von einem Tritt in meine Rippen geweckt und vom boshaften Lächeln Stiefelchens.. "Aufstehen! Wir sind bald am Ziel, nur ein paar Meilen noch und wir verlassen den Wald und sehen die Festung." Nach kurzem Waschen und Frühstück ging es auch schon los. Wir verabschiedeten uns von Ullister und vereinbarten mit ihm ein Treffen vor der Festung. Nach einem harten Ritt verliesen wir den Wald und sahen auf eine riesige Ebene und in mitten dieser Ebene stand die uneinnehmbare Festung Rabenstein..
Welch ein Anblick!
Stief.. Ophelia und mir blieb der Mund offen stehen...