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Gelage am Güldenwall

13.12.2015

Gelage am Güldenwall

Güldenwall, den 6.12.714 n. Johann Bertram von Tosak

 

Geehrter Herr General Ketar,

im Auftrag des Herrn Leutnant Hazle, der mich, Weibel Kjartan Hammerklang zu Übungszwecken in den kommandierenden Posten unserer Delegation in der Leuenmark ernannt hat, schreibe ich euch diesen Bericht.

Erneut waren wir auf dem Anwesen des Güldenen Hofs beim Gutsherrn Hektor Ehrentor, der zu einem weiteren Feste geladen hatte. Im Gutshof angekommen wurden wir freundlich begrüßt. Im Gespräch mit dem Gutsherrn sowie durch eine Inspektion von Friedhof und Höhleneingang im Brunnen, versicherte ich mich, dass keinerlei Gefahren mehr bestanden. So gab ich den Männern für die Dauer der Feierlichkeiten dienstfrei. Nur kurze Störungen waren zu berichten.

Einer der Gäste stieß betrunken mit der Schankmaid zusammen. Wir und ein anwesender Streiter Richards von Leuenfels namens Migosch nahm sich der Sache an. Er mahnte den Angetrunkenen zur Ruhe. Der Betrunkene entschuldigte sich und bot seine Dienste in der Gutsküche an. Welch Scham, wenn ich das anmerken darf.

Der Gelehrte der Akademie der Leunemark, Herr Düsterauge, untersuchte die im Hof befindliche Stehle, die ja zuletzt schon für Aufregung sorgte. Er und drei weitere Anwesende fielen daraufhin in Ohnmacht und hatten eine Vision, wie auch wir sie bei unserem letzten Aufenthalt schon erlebten. Wir bewachten die Stehle, bis uns glaubhaft versichert wurde, dass keine weiteren Versuche der Anwesenden zur Untersuchung der Stehle mehr unternommen würden.

Im weiteren Verlauf des Abends, kam ich mit Morok, einem Stammesführer der Hodakki ins Gespräch. Er streitet seit langer Zeit für die Herren der Leuenmark, auf einer Insel, genannt Mythodea. Während seiner Abwesenheit jedoch hat sein verräterischer Bruder ihren gemeinsamen Vater und Stammesführer ermordet und selbst die Stammesführung an sich gerissen. Viele der Getreuen Moroks wurden ebenfalls ermordet. Er ist auf der Suche nach Hilfe, um seinen Bruder vom unrechtmäßig erworbenen Thron zu stoßen. Nachdem mir auch anwesende Streiter Richards versicherten, dass Morok ein Getreuer der Leuenmark sei, schloß ich mit ihm einen Pakt und sicherte ihm unsere Hilfe zu. Im Gegenzug versprach er unseren Krieg zu unterstützen. Ich hoffe dies ist in eurem Sinne. So Pataras will, werden wir eine gute Schlacht für sie streiten, ohne dass sie einen unser Streiter zu sich holt.

Weiterhin ist uns zu Ohren gekommen, dass während der Gutsübergabe an Richard von Leuenfels einige sehr beunruhigende Dinge passiert sind. Insbesondere bereitet mir die wohl starke Präsenz der Drow große Sorge. Denn wie ihr ja wisst, lebt meine Familie in dem Hammergebirge rund um das Gut.

Zack Sandor wurde bezichtigt einen 4-Götterglaube gelehrt zu haben. Dies haben wir aber umgehend geklärt. Sandor wäre als ehrenhafter Priester der Pataras und Lehrer über Glauben des Triaqum von Hetphale, Enodur und Pataras nie auf die Idee eines 4-Götterglaubens gekommen.

Der Vorwurf beruht wohl auf den verstörenden Erlebnissen eines Reisenden der Delegation um Richard von Leuenfels, die zur Gutsübergabe anwesend war. Es macht den Anschein, dass die Präsenz eines Nockpaladins im Lande Tosaks Schatten auf die guten Beziehungen zwischen den Ländern Tosak und der Leuenmark wirft. Zumal einige Reisende regelrecht traumatisiert von den Erlebnissen im Lande Tosaks zu seien scheinen. Es gab unter anderem den Aufruf eine Streitertgruppe zu bilden, um in unserem Land die Nockanhänger zu bekämpfen und auszumerzen.

Zuletzt noch eine positive Nachricht: Averion, ein Paladin und Getreuer Richards von Leuenfels, sicherte uns ein Haus in der Hauptstadt der Mark Greifenhain zu. Dieses können wir als diplomatischen Sitz und Stützpunkt für unsere Erkundungen der Leuenmark nutzen.

 

Für Tosak! Für die Komtess!

 

Hochachtungsvoll,

Weibel Kjartan Hammerklang 

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